Presse

Artikel in den Oschatzer Heimatgeschichten über das Schwimmlager 1961 in der Oschatzer Filzfabrik.

Oschatzer Allgemeine 24.07.2017

1961: Schwimmlager in Oschatz

Wie in den Medien immer wieder berichtet, sieht es mit den Schwimmfähigkeiten der Kinder nicht allzu gut aus. Mindestens jeder zweite Grundschüler in Deutschland kann gar nicht oder nicht richtig schwimmen. Dabei ist diese Fähigkeit unter Umständen wichtig für das eigene oder das Überleben anderer Menschen. Aus diesem Grund wird den Kindern schon seit vielen Jahren das Schwimmen in verschiedenen Lehrgängen vermittelt und mit Ablegen eines der Schwimmabzeichen dokumentiert.

So gab es auch im Jahr 1961 ein Schwimmlager in der Filzfabrik Oschatz. Das Bad in der Filzfabrik war offiziell allerdings nur für Betriebsangehörige und deren Kinder zugänglich. Die Kinder bekamen für den Zutritt zum Betriebsgelände eine eigene Berechtigungskarte, die beim Pförtner vorgezeigt werden musste. Allerdings stellten Mauer und Zaun zum Wiesenweg auch für einige Lausbuben keine großen Hürden dar, um sich in diesem Bad zu erfrischen. In der Umbauphase des Stadtbades Oschatz wurden aber auch Kindereinrichtungen beim Erlernen des Schwimmens unterstützt. Die Schwimmprüfungen wurden von Sportlehrern der örtlichen Schulen abgenommen. Da Wassersport hungrig und durstig macht, war die Lage der Betriebskantine im Schweizerhaus gleich oberhalb des Schwimmbeckens günstig gelegen. Hier konnte man den inneren Wasserstand mit einer kühlen Fassbrause auffüllen.

Die oben abgebildeten Schwimmschüler sind heute 56 Jahre älter und erinnern sich sicher gern an diese Zeit. Und mit dem Schwimmen ist es wie mit dem Radfahren: Einmal gelernt, verlernt man es nicht mehr.

Oschatzer Regional Fernsehen 14.09.2015

Bericht des OTRs über die Filzfabrik und den Tag des offenen Denkmals.
Zum Tag des offenen Denkmals nahmen viele Neugierige die Chance wahr und ließen sich das Industriedenkmal in einer Führung zeigen.

Oschatzer Allgemeine 14.09.2015

Besucheransturm in der Oschatzer Filzfabrik

Das Innenleben der alten Oschatzer Filzfabrik ist normalerweise für Neugierige nicht sichtbar. Gestern war es jedoch anders. Extra zum Tag des offenen Denkmals gab es für Besucher die Möglichkeit, dieses rund 100 Jahre alte Industriedenkmal unter die Lupe zu nehmen. Ganz besonders begehrt waren die Führungen, die David Pfennig und Jens Hönisch anboten und dabei viel zu Geschichte des Gebäudes erzählen konnten.

Die Filzfabrik öffnet zum Tag des Denkmals ihre Pforten und kann in einem geführten Rundgang besichtigt werden.

Oschatzer Allgemeine 11.09.2015

Filzfabrik in Oschatz

Der diesjährige Denkmalstag widmet sich speziell Objekten, welche die Industrie und Gewerbegeschichte der Region widerspiegeln. Der wohl interessanteste Anziehungspunkt für Freunde von Industriearchitektur in der Oschatzer Region wird dabei die „Alte Filzfabrik“ in Oschatz sein. Der älteste Teil des etwa vier Hektar großen Areals ist über 100 Jahre alt. Hier ließ der Fabrikant Ambrosius Marthaus vor allem Filz herstellen. In den beiden Weltkriegen spielte die Filzproduktion in Oschatz eine große Rolle. Während des Dritten Reiches entwickelte sich auf dem Gelände eine eigene kleine Industriestadt mit Gefolgschaftshaus und Schwimmbad. Obwohl teilweise vom Verfall bedroht, sind große Teile der alten Architektur heute noch zu besichtigen. Die beiden Geschäftsführer der „Alten Filzfabrik“, David Pfennig und Jens Hönisch, bieten am Sonntag 10 und 15 Uhr geführte Rundgänge durch das Gelände an. Es gibt Einblicke in das alte Kraftwerk, in das Gefolgschaftshaus und es werden die alten Fabrikhallen geöffnet. Historische Filzproduktionstechnik ist leider nicht mehr vorhanden. Als weiteres technisches Denkmal kann der Wasserturm in Oschatz besichtigt werden.

Zum Tag der offenen Denkmals können die aktuellen Entwicklungen in der Oschatzer Filzfabrik in einer einstündigen Führung erkundet werden.

Oschatzer Allgemeine 09.09.2015

Neuer Großmieter für alte Filzfabrik: Industriehalle wird Glasseiden-Lager

Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag laden Führungen über das Gelände ein

OSchatz. Die Stadt Oschatz hat eine Industriegeschichte, die bis in die Gründerzeit reicht. Zum Tag des offenen Denkmals stehen diesmal vor allem historische Industrie- und Gewerbebauten im Fokus. In Oschatz wird unter anderem die alte Filzfabrik zu besichtigen sein. Das etwa vier Hektar große Areal war, nachdem die letzten Maschinen ausgeräumt worden sind, eigentlich dem Untergang geweiht. Als David Pfennig und Jens Hönisch die Industriefläche übernahmen, wurde zwar kein Märchenschloss daraus, aber der Verfall gestoppt und eine wirtschaftliche Nutzung machbar.

Kurz vor dem Tag des offenen Denkmals konnten Hönisch und Pfennig verkünden: „Wir haben jetzt die offizielle Genehmigung, die große Industriehalle zu nutzen und wir konnten die Oschatzer Glasseide als Mieter gewinnen. Die Glasseide nutzt die Räume, um hier ihre Produkte zwischenzulagern.“ Damit ist eine überdachte Fläche von 4600 Quadratmetern der historischen Industriehalle sinnvoll genutzt. Im Vergleich zu heutigen Industriebauten sind die alten Hallen der Oschatzer Filzfabrik durch große Oberlichter lichtdurchflutet. „Für die Filzfabrik wurde eine separate Firma gegründet, die die Bewirtschaftung übernimmt. Für die Glasseide machen wir hier die Konfektionierung und die Vorbereitung für die Logistik“, so Pfennig.

Inzwischen gibt es zahlreiche andere Interessenten, die überlegen, ob sie hier auf die Lager- und Unterstellflächen zurückgreifen wollen. Doch der Weg von der Industrieruine bis zum Lager war weit. Als Hönisch und Pfennig das Areal vor einigen Jahren kauften, waren die Dächer undicht, die Gebäude vermüllt und die Randalierer mehr als einmal um den Block gezogen. „Wir mussten mehrere hundert Kubikmeter Müll entsorgen“, so die Bilanz von Hönisch und Pfennig. Inzwischen hat sich vieles verändert und ist die betagte Bausubstanz gesichert. Davon durften sich im vergangenen Jahr zum Tag der offenen Tür zum 100. Geburtstag der Filzfabrik schon viele Oschatzer überzeugen.

Derzeit laufen mehrere Projekte parallel. Das alte Pförtnerhäuschen der Filzfabrik wird von der Oschatzer Gilde als Gildehäuschen ausgebaut und genutzt, Oschatzer Künstler haben Flächen als Bandprobenraum oder Atelier gemietet. „Ich ziehe den Hut vor diesem Projekt. Es beinhaltet unter anderem eine Menge unternehmerisches Risiko, wenn man bei der Sanierung in Vorleistung geht, ohne dass vorher schon klar ist, wo und wann die Investition zurückfließt“, sagt Jörg Bringewald, Beigeordneter der Stadt Oschatz bei einem Rundgang durch die Hallen.

Derzeit werden andere Hallengebäude auf dem Gelände für eine Nutzung vorbereitet. Unter anderem läuft momentan noch die Planung für einen Baustoffversandhandel, bei dem vor allem hochwertige Bau- und Dämmstoffe über das Internet vertrieben werden sollen. In den Hallen 2 und 3 der Filzfabrik soll ein Lager- und Versandzentrum für die Produkte eingerichtet werden. Die Kundenkontakte sollen jedoch per Internet oder telefonisch abgewickelt werden. Wer die Fabrik näher erkunden will, der hat am kommenden Sonntag um 10 und 15 Uhr Gelegenheit dazu. Zu diesen Zeiten wird eine jeweils einstündige Führung über das Gelände angeboten. Treffpunkt ist am großen Schornstein.

Um 10 sowie um 15 Uhr lädt die Oschatzer Filzfabrik zu einer einstündigen Führung ein

Oschatzer Rundschau 09.09.2015

Tag des offenen Denkmals

Jede Menge Ausflugsziele

Am Wochenende, genauer gesagt am Sonntag, Jndet der Tag des offenen Denkmals statt. Und auch in der Region gibt es einige Schmuckstücke, die man erkunden kann.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch in der „Alten Filzfabrik“? Diese lädt um 10 und 15 Uhr zu Führungen ein. Musikalisch wird es hingegen um 15 Uhr bei der Orgelführung in der St.- Aegidien-Kirche mit der historischen Türmerwohnung. Wer schon immer einmal wissen wollte, was das Rathaus noch zu bieten hat, der sollte sich die Führungen zu jeder halben und vollen Stunde nicht entgehen lassen. Denn hier wird auch Einblick in die historische Rathausstube und dem Ratsarchiv gewährt.

Ebenfalls geöffnet haben übrigens auch das Vogtshaus (13 bis 17 Uhr), der Oschatzer Wasserturm (13 bis 17 Uhr), die Klosterkirche (13 bis 17 Uhr), das Schloss Leuben (13 bis 17 Uhr), die Kirche Altoschatz (14 bis 16 Uhr), das Stadt- und Waagenmuseum (14 bis 17 Uhr), die Ulanenkapelle (14 bis 17 Uhr) und die Kirche Lonnewitz (15 bis 17 Uhr. Auch die Schmalspurbahn „Wilder Robert“ ist wieder unterwegs (Fahrpläne unter www.doellnitzbahn. de).

Zum Tag der offenen Filfabrik kamen über 500 Besucher und nutzen die zahlreichen Möglichkeiten hinter die Kulissen zu schauen.

Oschatzer Rundschau 28.05.2014

Rückblick auf 100 Jahre Geschichte

OSCHATZ. Am vergangenen Sonnabend fand zum 100-jährigen Jubiläum ein Tag der offenen Tür in der Alten Filzfabrik statt.

Mehr als 500 Besucher – darunter auch viele ehemalige Mitarbeiter – nutzten die Chance, einen Blick hinter die Kulissen der einstigen Produktionshallen zu werfen. Eigens engagierte Gästeführerinnen waren von 10 bis 16 Uhr permanent im Einsatz. Die Geschäftsführer Jens Hönisch und David Pfennig fragten zur Begrüßung, wer zum ersten Mal auf dem Gelände sei. Da meldeten sich nur einzelne Besucher. Anders sah es hingegen bei den Fragen aus, wer in der Filze gearbeitet, das Schwimmen gelernt und hier am PAUnterricht teilgenommen hatte.

Zum Tag der offenen Tür dankte Oberbürgermeister Andreas Kretschmar der neuen Geschäftsleitung der Alten Filzfabrik für das hohe Engagement und den Mut, dieses Areal wiederzubeleben.

„Ein Großteil der Fläche ist vermietet, aber ein paar Freiräume für kreative Entfaltungsmöglichkeiten stehen noch zur Verfügung“, machte David Pfennig deutlich. Dies stellten auch die Fotografen des Oschatzer Fotoclubs in der alten Schaltwarte unter Beweis. Zwischen kreativen Akt-, Hochzeits- und Industriefotograien, die allesamt vor der Kulisse der „Filze“ entstanden, tummelten sich zahlreiche Besucher und lobten die Foto- Ausstellung.

Viele ehemalige Mitarbeiter nutzten die Möglichkeit, anhand einer Bildershow und einer kleinen Ausstellung Erinnerungen auszutauschen. So wurde vom roten Fußboden berichtet, der in Hotels und für Russland produziert wurde, aber auch von einem tödlichen Arbeitsunfall, Weihnachtsfeiern und der körperlich schweren Arbeit, die die Fabrikarbeiter damals täglich zu bewältigen hatten. „Um 1960 herum habe ich mit der dritten Klasse das Schwimmbad in der Filze besucht und hier das Schwimmen gelernt“, erzählt Rosemarie Block.

„Der Tag der offenen Tür ist rundum gelungen. Wir sind vom großen Interesse der Besucher begeistert“, freuen sich die jungen „Fabrikbesitzer“ Jens Hönisch und David Pfennig.

Anlässlich des 100. Geburtstag der alten Filzfabrik Oschatz nutzten zahlreiche Besucher die Möglichkeit eine Führung durch die Werkhallen.

Oschatzer Allgemeine 26.05.2014

Ansturm auf alte Oschatzer Filzfabrik

Rund 500 Besucher nutzten am vergangenen Sonnabend die Möglichkeit, die geschichtsträchtigen Werkhallen der alten Oschatzer Filzfabrik zu besichtigen. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Firmengründung hatten die Oschatzer Unternehmer David Pfennig und Jens Hönisch eingeladen. Rund um die Uhr wurden Besichtigungstouren durch die Hallen angeboten.

Zum Tag der offenen Tür kamen rund 500 Besucher und nutzten die Möglichkeiten zu Führungen, Ausstellungen und Angeboten für Kinder.

Oschatzer Allgemeine 26.05.2014

Industriegeschichte zum Anfassen: Unerwarteter Besucherandrang zum 100. Geburtstag der Oschatzer Filzfabrik

Oschatz. Fast auf den Tag genau kann die alte Oschatzer Filzfabrik auf eine einhundertjährige Geschichte zurückblicken. Noch bis vor wenigen Jahren wurde auf dem Gelände Filz für die Autoindustrie hergestellt. Nach der Insolvenz fristete das Objekt ein beklagenswertes Dasein, verfiel mit rasanter Geschwindigkeit und wurde zudem Ziel von zahllosen Randale-Aktionen. Bis die beiden Oschatzer Unternehmer David Pfennig und Jens Hönisch das Objekt aus der Insolvenzmasse eines Filzherstellers erwarben. Inzwischen ist klar: ein Glücksfall für die historische Industriearchitektur und für die Stadt Oschatz. Am vergangenen Sonnabend konnten sich die Oschatzer das Objekt ansehen.

Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) dankte beim Tag der offenen Tür den beiden Oschatzer Unternehmern für das hohe Engagement und den Mut, dieses Areal wiederzubeleben. Gleichzeitig verwies das Stadtoberhaupt auf die stadtgeschichtliche Bedeutung, die der Filzfabrik in den vergangenen 100 Jahren als großer Arbeitgeber und weit über die Grenzen hinaus bekanntes Unternehmen zuteil wurde. „Ein Großteil der Fläche ist vermietet, aber ein paar Freiräume für kreative Entfaltungsmöglichkeiten stehen noch zur Verfügung“, machte David Pfennig deutlich.

Dies stellten auch die Fotografen des Oschatzer Fotoclubs in der alten Schaltwarte unter Beweis. Zwischen kreativen Akt-, Hochzeits- und Industriefotografien, die alle samt vor der Kulisse der „Filze“ entstanden, tummelten sich zahlreiche Besucher und lobten die Foto- Ausstellung.

Viele ehemalige Mitarbeiter nutzten die Möglichkeit, anhand einer Bildershow und einer kleinen Ausstellung Erinnerungen auszutauschen. So wurde vom roten Fußboden berichtet, der in Hotels und für Russland produziert wurde, aber auch von einem tödlichen Arbeitsunfall, Weihnachtsfeiern und der körperlich schweren Arbeit, die die Fabrikarbeiter damals täglich zu bewältigen hatten. „Um 1960 herum habe ich mit der 3. Klasse das Schwimmbad in der Filze besucht und hier das Schwimmen gelernt“, erzählte Rosemarie Block.

„Ich erinnere mich noch an den Kohlebereitschaftsplan. Alle männlichen Mitarbeiter waren verpflichtet, per Hand mit dem Schrabber Kohle auszuladen“, erläuterte Dieter Riemer, der in der Filze den Beruf des Handwalkers gelernt und ausgeübt hat. „Mit vier Personen haben wir mitunter 20 bis 50 Tonnen Rohkohle ausgeladen und eingelagert“, so Riemer.

Während sich die großen Besucher informierten, nutzten die Kleinsten die Möglichkeit, Bälle, Schnüre, Herzen und vieles mehr zu filzen. Am Stand der Firma Pfennig Bau konnten „Pfennige“ im Sand gesucht und Lehmtürme gebaut werden. Eine „echte“ Feuerwehr der Oschatzer Freiwilligen Feuerwehr sorgte für Staunen und große Kinderaugen.

Am Ende des Tages der offenen Tür konnten die Organisatoren auf ein stolzes Ergebnis blicken. Rund 500 Besuchen wurden am Eingang zum Gelände der Filzfabrik gezählt. Fast alle nahmen an Führungen teil, die rund um die Uhr angeboten wurden.

Neben Führungen und Kinderfilzen lädt der Oschatzer Fotoclub zu einer Fotoschau zum Tag der offenen Tür in der Filzfabrik.

Oschatzer Allgemeine 22.05.2014

Fotoschau in der alten Filzfabrik

Oschatz. Wer 100 Jahre alt wird, hat viel erlebt. Im Fall der Oschatzer Filzfabrik soll der 100. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden. „Mit diesem Tag möchten wir ehemaligen Mitarbeitern der Filzfabrik die Möglichkeiten geben, Erlebnisse und Erinnerungen zu teilen“, erklärt Jens Hönisch. „Gleichzeitig gewähren wir allen interessierten Besuchern auch einen Einblick in die heutige Entwicklung des Areals“, ergänzt David Pfennig, der gemeinsam mit Jens Hönisch die Geschicke der Alten Filzfabrik Oschatz lenkt.

Gegen 11 Uhr wird eine Fotoausstellung unter dem Motto „Bilderfabrik Filze“ in der ehemaligen Schaltwarte eröffnet. Der Fotoclub Oschatz präsentiert Fotografien, die in den vergangenen Jahren im Zusammenhang mit der Filzfabrik entstanden sind. „Neben der Akt- , Porträt- und Industriefotografie, stellen wir auch Hochzeitsfotos aus“, erklärt Fotograf Sven Bartsch vom Oschatzer Fotoclub. „Fotografieren ist für uns eine Art zu leben“, schmunzelt der Oschatzer Fotograf. Bei ungünstigem Wetter kann der Tag der offenen Tür nach innen verlagert werden. Es können durchaus bis zu 1000 Leute in der Veranstaltungshalle Platz finden“, so die Veranstalter.

Die Oschatzer Filzfabrik lädt zu Filzen, Fotos und Führungen zu ihrem 100. Geburtstag.

Oschatzer Rundschau 21.05.2014

Tag der offenen Tür: Filzen, Fotos & Führungen

OSCHATZ. Wer 100 Jahre alt wird, hat viel erlebt. Im Fall der Alten Oschatzer Filzfabrik soll der 100. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden.

„Mit diesem Tag möchten wir ehemaligen Mitarbeitern der Filzfabrik die Möglichkeiten geben, Erlebnisse und Erinnerungen zu teilen“, erklärt Jens Hönisch. „Gleichzeitig gewähren wir allen interessierten Besuchern auch einen Einblick in die heutige Entwicklung des Areals“, ergänzt David Pfennig, der gemeinsam mit Jens Hönisch die Geschicke der Alten Filzfabrik Oschatz lenkt. Der Tag der offenen Tür beginnt am Samstag, 24. Mai 2014, 10.00 Uhr mit einer kleinen Ansprache, Grußworten und Führungen durch das Gelände. Den ganzen Tag über inden kostenfrei Führungen statt. Für Kinder und kreative Erwachsene steht eine Filz-Ecke zur Verfügung, in der sich jeder beim Trocken- und Nassilzen ausprobieren kann.

Gegen 11 Uhr wird eine Fotoausstellung unter dem Motto „Bilderfabrik Filze“ in der ehemaligen Schaltwarte eröffnet. Der Fotoclub Oschatz präsentiert Fotograien, die in den vergangenen Jahren im Zusammenhang mit der Filzfabrik entstanden sind. „Neben der Akt-, Porträt- und Industriefotograie stellen wir auch Hochzeitsfotos aus“, erklärt Fotograf Sven Bartsch vom Oschatzer Fotoclub. „Fotograieren ist für uns eine Art zu schreien und zu leben“, schmunzelt der Oschatzer Fotograf.

Aufgrund der besonderen Kulisse nutzen die Fotografen des Oschatzer Fotoclubs die Schaltwarte der Filzfabrik sehr gern für spezielle Fotoshootings, aber auch zum Experimentieren im Rahmen von Fotoworkshops. Auch zukünftig sind Fotoworkshops in der Schaltwarte geplant, die unter Regie der Fotografen Sven Bartsch und Tilo Schroth veranstaltet werden. Wer Interesse an einer Workshop-Teilnahme oder auch am Modeln hat, kann sich gern an Sven Bartsch unter 0173 69 25 824 oder per Email bartschzeit@gmx.de wenden.

Am kommenden Samstag sind Besucher herzlich eingeladen, die kontrastreiche Entwicklung eines Stücks 100 Jahre Oschatzer Stadtgeschichte zu erleben. Der Tag der offenen Tür indet am 24. Mai von 10 bis 16 Uhr statt. Besucher werden gebeten, den Eingang an der Lichtstraße zu nutzen. Der Eintritt ist frei.

Am 24. Mai von 10 bis 16 Uhr findet zum Tag der offenen Tür der Filzfabrik Oschatz eine Fotoausstellung statt.

Oschatzer SonntagsWochenBlatt 18.05.2014

Tag der offenen Tür: Filzen, Fotos & Führungen

OSCHATZ Wer 100 Jahre alt wird, hat viel erlebt. Im Fall der Alten Oschatzer Filzfabrik soll der 100. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden. „Mit diesem Tag möchten wir ehemaligen Mitarbeitern der Filzfabrik die Möglichkeiten geben, Erlebnisse und Erinnerungen zu teilen“, erklärt Jens Hönisch. „Gleichzeitig gewähren wir allen interessierten Besuchern auch einen Einblick in die heutige Entwicklung des Areals“, ergänzt David Pfennig, der gemeinsam mit Jens Hönisch die Geschicke der Alten Filzfabrik Oschatz lenkt.

Der Tag der offenen Tür beginnt am Samstag, 24. Mai, 10.00 Uhr mit einer kleinen Ansprache, Grußworten und Führungen durch das Gelände. Bei frischem Zuckerkuchen aus dem Holzbackofen der Bäckerei Wentzlaff und Bratwurst vom Grill können Erinnerungen ausgetauscht und ein Blick auf eine kleine Ausstellung geworfen werden. Den ganzen Tag über finden kostenfrei Führungen statt. Für Kinder und kreative Erwachsene steht eine Filz-Ecke zur Verfügung, in der sich jeder beim Trocken- und Nassfilzen ausprobieren kann.

Gegen 11.00 Uhr wird eine Fotoausstellung unter dem Motto „Bilderfabrik Filze“ in der ehemaligen Schaltwarte eröffnet. Der Fotoclub Oschatz präsentiert Fotografien, die in den vergangenen Jahren im Zusammenhang mit der Filzfabrik entstanden sind. „Neben der Akt-, Porträt- und Industriefotografiestellen wir auch Hochzeitsfotos aus“, erklärt Fotograf Sven Bartsch vom Oschatzer Fotoclub. „Fotografieren ist für uns eine Art zu schreien und zu leben“, schmunzelt der Oschatzer Fotograf.

Aufgrund der besonderen Kulisse nutzen die Fotografen des Oschatzer Fotoclubs die Schaltwarte der Filzfabrik sehr gern für spezielle Fotoshootings, aber auch zum eExperimentieren im Rahmen von Fotoworkshops. Auch zukünftig sind Fotoworkshops in der Schaltwarte geplant, die unter Regie der Fotografen Sven Bartsch und Tilo Schroth veranstaltet werden. Wer Interesse an einer Workshop-Teilnahme oder auch am Modeln hat, kann sich gern an Sven Bartsch unter 0173 6925824 oder per E-Mail bartschzeit@gmx.de wenden. „Wir würden uns perspektivisch über eine Zusammenarbeit mit dem Oschatzer Fotoclub sehr freuen“, erläutert David Pfennig. „Die Schaltwarte der Filzfabrik stellen wir dafür gern zur Verfügung“, so Pfennig. Und sein Kollege Jens Hönisch ergänzt: „Die Bilder zeigen zum einen, dass es in der Filzfabrik Freiräume zur kreativen Entfaltung gibt. Zum anderen tragen sie auch zur Präsentation des Gesamtareals bei.“

Am kommenden Samstag sind Besucher herzlich eingeladen, die kontrastreiche Entwicklung eines Stücks von 100 Jahren Oschatzer Stadtgeschichte zu erleben. Der Tag der offenen Tür findet am 24. Mai, von 10 bis 16 Uhr statt. Besucher werden gebeten, den Eingang an der Lichtstraße zu nutzen. Der Eintritt ist frei.

Am Tag der offenen Tür zum 100. Geburtstag der Filzfabrik gibt es Führungen, Ausstellungen sowie eine Erinnerungsecke. Aber auch die Kinder kommen in der Filz-Ecke mit Basteltante Lydia Pfennig voll auf ihre Kosten.

Oschatzer SonntagsWochenBlatt 11.05.2014

Filzen für Kinder

OSCHATZ Die Oschatzer Filzfabrik wird 100 Jahre alt. Dieses besondere Jubiläum wird am Samstag, 24. Mai, von 10 bis 16.00 Uhr mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Bei den noch jungen Fabrikbesitzern Jens Hönisch und David Pfennig laufen die Vorbereitungen für den Geburtstag der „alten Dame“ auf Hochtouren. „Einen 100. Geburtstag erlebt man nicht so oft“ schmunzelt David Pfennig. „Die Filzfabrik hat die Geschichte unserer Stadt maßgeblich geprägt. Deshalb möchten wir das Jubiläum mit Groß und Klein gebührend feiern“, so Pfennig.

Viele Oschatzer kennen die „Filze“ aus vergangenen Zeiten. Mit dem Tag der offenen Tür soll die Möglichkeit gegeben werden, hinter die Tore der Filzfabrik zu schauen. Kostenfreie Führungen versprechen einmalige, kontrastreiche Einblicke in alte, aber auch z.T. schon sanierte Hallen sowie in ehemalige Freizeitanlagen wie die Kegelbahn und das Gefolgschaftshaus.

Für die ehemaligen Mitarbeiter der Filzfabrik wird eine „Erinnerungsecke“ aufgebaut. Bei Kaffee und Kuchen können Erinnerungen, Erlebnisse und Anekdoten der vergangenen Zeit ausgetauscht und festgehalten werden. In Zusammenarbeit mit Dana Bach vom Oschatzer Stadt- und Waagenmuseum und dem Fotografen Günther Hunger wird eine kleine Ausstellung und eine Bildershow vorbereitet.

„Für die kleinsten Besucher bereiten wir eine Filz-Ecke vor“, erklärt Geschäftsführer Jens Hönisch. „Für das Trockenfilzen stellen wir echte Nadeln aus der ehemaligen Filzfabrik zur Verfügung“, so Hönisch. Lydia Pfennig kümmert sich um die kleinen Gäste in der Filz-Ecke. „Ich bin eine Basteltante“, schmunzelt die 27-Jährige. Beim Nassfilzen bekommt man in der Filz-Ecke zudem einen Eindruck, wie der Filz in der Filzfabrik vor 100 Jahren entstand. Die Filzwolle wird mit einer Seifenlauge nass gemacht und unter ständig stärker werdendem Druck geformt. „Dabei entstehen dann Eier, Kugeln, Schnüre, Armbänder, Bälle, Haargummis und vieles mehr“, so Lydia Pfennig.

Harald Müller erzählt über die Maschinen und Historie der Oschatzer Filzfabrik.

Oschatzer Allgemeine 24.04.2014

Oschatzer Fabrik-Jubiläum: Von der Wolle zum Filz

Oschatz„Die älteste „Technologie ist so alt wie der Mensch selbst. Bereits unsere Urahnen haben Schafe geschoren, die Wolle nass gemacht und sind darauf herumgetreten. Dabei entstand Filz“, erklärt Harald Müller (73) ehemaliger Mitarbeiter der Vereinigten Filzfabriken Wurzen, die auch den Produktionsstandort Oschatz beinhalteten. Drei wichtiger Faktoren bedarf es, um aus Wolle Filz herzustellen: Hitze, Feuchtigkeit und Bewegung. Die Schuppenstruktur der Wolle bewirkt ein Ineinanderharken der Fasern, die sich dadurch in Filz verwandeln.

In Vorbereitung des 100. Jahrestages, den die alte Filzfabrik am 24. Mai 2014 begeht, trafen sich die Geschäftsführer der Alten Filzfabrik mit Harald Müller zu einem Rundgang. Die traditionelle Filz- und Walktechnologie wurde in Oschatz in den 60er Jahren durch die Nadelfilztechnologie abgelöst. Harald Müller begleitete damals als Haupttechnologe der VEB Vereinigte Filzfabriken Wurzen die Einführung und Umsetzung der neuen Technologie unter anderem auch am Produktionsstandort Oschatz. „1955 habe ich in Finsterwalde Spinner gelernt. Später folgte das Studium Textiltechnik in Forst“, erläutert Harald Müller seinen beruflichen Werdegang.

Am 24. Mai 2014 gewähren Jens Hönisch und David Pfennig einen Blick in die alte Filzfabrik und möchten gemeinsam mit den Oschatzern den Geburtstag der „alten Dame“ feiern. „Wir würden uns freuen, wenn viele ehemalige Mitarbeiter wie Harald Müller in die Filzfabrik kommen und ihre Erlebnisse schildern“ wünscht sich Geschäftsführer Jens Hönisch. „Das wäre prima“ ergänzt David Pfennig. „Auch jüngere Generationen könnten so einen lebhaften Einblick in ein Stück Oschatzer Stadtgeschichte erhalten“, so Pfennig weiter.

Harald Müller erzählt über die Maschinen und Historie der Oschatzer Filzfabrik.

Oschatzer Rundschau 16.04.2014

Er hat die Lizenz zum Spinnen

OSCHATZ. Die Oschatzer Filzfabrik begeht in diesem Jahr einen besonderen Geburtstag: Sie wird 100 Jahre alt.

Und dieser Anlass soll am 24. Mai gebührend mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden. Deshalb bereitet die Geschäftsführung der Alten Filzfabrik Oschatz GmbH und Co. KG derzeit das Programm für die Feierlichkeiten vor. „Allen interessierten Besuchern möchten wir einen Einblick in die neuen Hallen geben und auch ein Blick zurück in die vergangene Zeit ermöglichen“, umreißt David Pfennig das Geplante. „In unser Programm soll zudem eine Ausstellung integriert werden, welche die Filzfabrik in der damaligen Zeit darstellt. Hierfür suchten und suchen wir Bildmaterial, Ausstellungsstücke und gern auch Dokumente, die die damalige Zeit repräsentieren.“

Nach und nach meldeten sich Zeitzeugen auf diesen Aufruf. Einer davon ist Harald Müller, einer derjenigen – wie er selbst lachend behauptet – die spinnen dürfen. „Weil ich die Erlaubnis und Qualiikation dazu habe“, sagt der 73-Jährige schmunzelnd. „Denn ich habe den Beruf des Spinners gelernt.“ Sein Leben sei eng mit dem Filz verbunden. Seit den 1960ern in den Filzfabriken Zittau und später in Wurzen tätig, qualiizierte er sich als Fachingenieur zum stellvertretenden Direktor für Technik. Kaum ein anderer als er kann so detailgetreu erzählen, wie Filz hergestellt wird, welche Maschinen dazu notwendig sind. Nur noch wenige Maschinen sind in der Alten Filzfabrik zu inden. Eine davon ist eine vielleicht 90 Jahre alte Walkmaschine. So simpel der Aufbau dieser Maschine auch erscheint, Harald Müller weiß jedes Detail zu erläutern und vor allem anschaulich dem Nichtwissenden näherzubringen. Er, der ab 1991 bis zum endgültigen Aus in der Filzfabrik Oschatz tätig war, erzählt voller Stolz, dass man hier als erster in der DDR das Baulies, das sogenannte Geotextil, entwickelt hat. „Erstes Referenzobjekt war der Damm am Stausee in Calbitz“, erzählt er. „Noch heute hat diese Entwicklung großes Potenzial. Immerhin gibt es 16 Textilforschungsinstitute in Deutschland, die sich mit diesem Produkt intensiv beschäftigen.“

Am 24. Mai wird Harald Müller mit vor Ort sein, um auf die Fragen der Besucher einzugehen. Wer bis dahin noch Bilder, Ausstellungsstücke und Dokumente den Veranstaltern leihweise zur Verfügung stellen möchte, kann sich per E-Mail unter info@mediation-marketing. com oder telefonisch bei Mediation & Marketing (Ansprechpartner: Anja Terpitz) unter 03435 9881050 melden.

Freibad in alter Filzfabrik löst Platsch im Sommer ab

Oschatzer Allgemeine 01.04.2014

Freibad in alter Filzfabrik löst Platsch im Sommer ab

Zum Anbaden freigegeben: Die Chefs der Alte Filzfabrik Oschatz GmbH & Co. KG Jens Hönisch (l.) und David Pfennig laden heute alle Oschatzer ab 9 Uhr zu einer Besichtigung und besonders Mutige zum Anbaden in das Freibad der ehemaligen Filzfabrik ein (heute ohne Eintritt). Die beiden Oschatzer wollen mit dieser Aktion einen Beitrag zur Kostenreduzierung des Platsch-Bades leisten. Ihre Argumentation: Wenn das Erlebnisbad im Sommer geschlossen bleibt, entstehen auch kaum Kosten. Als preiswerte Alternative öffnet das Filzfabrik-Bad, damit die Oschatzer in dieser Zeit nicht aufs feuchte Vergnügen verzichten müssen.

Museum spendiert Leihgaben für Ausstellung in der Filzfabrik

Oschatzer Allgemeine 22.03.2014

Museum spendiert Leihgaben für Ausstellung in der Filzfabrik

Freude über Leihgaben: Für die Ausstellung zum 100. Geburtstag der Oschatzer Filzfabrik überreicht Museumsleiterin Dana Bach dutzende Exponate an die Organisatoren der Ausstellung Jens Hönisch und Anja Terpitz (r.). Darunter befinden sich zum Beispiel Filzschuhe, Fotos, Satteldecken und Filzmusterbücher. Für die Schau zum Tag der offenen Tür am 24. Mai werden noch weiteres Bildmaterial, Ausstellungsstücke und Dokumente aus der damaligen Zeit gesucht. Die Organisatoren der Ausstellung garantieren einen sorgsamen Umgang mit den Exponaten und die Überwachung der Ausstellung. Die Ausstellungsstücke werden nach Beendigung zurückgegeben. Kontakt: info@mediation- marketing.com oder telefonisch bei Mediation & Marketing unter 03435/988 10 50 (Ansprechpartnerin Anja Terpitz).

Radiobeitrag 19.03.2014

"Alte Filzfabrik" steht am Tor vor den Oschatzer Werkhallen aus roten Klinkersteinen und gläsernen Dachaufbauten. Hier wird fleißig gearbeitet, aber nicht mehr mit Filzen.

Zum Tag der offenen Tür wird an einer Ausstellung über vergangene Zeiten gearbeitet.

Oschatzer Rundschau 19.02.2014

Zeitzeugen gesucht

Oschatz. Wenn man so vor den Gebäuden der „Filze“ steht, kann man erahnen, wie es hier noch vor zwei, drei Jahrzehnten zugegangen sein mag.

Aber richtig lebendig wird diese Zeit erst dann, wenn Erinnerungen ins Spiel kommen.

Diese Erinnerungen hat Wilfried Smyra. 40 Jahre hat der Oschatzer in der Filzfabrik gearbeitet, gute zwei Jahrzehnte als Abteilungsleiter. „Wir waren rund 200 Arbeiter hier“, erzählt er, während man in alten Aufzeichnungen blättert. „Und die hatten einige Annehmlichkeiten. Es gab einen Sportplatz, eine Kegelbahn. Wer in der Mittagspause einige Runden schwimmen wollte, dem stand ein Schwimmbad zur Verfügung. Selbst einen Waschstützpunkt gab es, an dem die Frauen ihre Wäsche machten.“

Anfang der 1990er kam das Aus. Zum Schluss waren nur noch um die 15 Leute hier tätig. Lange Zeit blieben die Fabriktore geschlossen. Bis zum Jahr 2011. „Auf dem Gelände der Alten Filzfabrik entstanden in den vergangenen Jahren attraktive Gewerbe- und Lagerlächen“, erläutert Geschäftsführer Jens Hönisch. Gemeinsam mit David Pfennig hält er seit 2011 das Zepter für die Entwicklung der ehemaligen Industriebrache in der Hand.

Die Oschatzer Filzfabrik begeht in diesem Jahr einen besonderen Geburtstag. Der Geburtstag der „alten Dame“ wird am 24. Mai gebührend mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Die Geschäftsführung der Alten Filzfabrik Oschatz GmbH und Co. KG bereitet derzeit das Programm für die Feierlichkeiten vor.

„In den letzten Jahren ist es gelungen, der Alten Filzfabrik neues Leben einzuhauchen. Größere Unternehmen wie die P-D Glasseide GmbH Oschatz und Cryotec, aber auch mittelständische Handwerksbetriebe wie Trockenbaumeister Sven Blaschke und die Autocrew Fahrzeug Rische nutzen die Alte Filzfabrik als Lagermöglichkeit“, erklärt David Pfennig.

Der 100. Geburtstag der Alten Filzfabrik soll gebührend gefeiert werden. Allen interessierten Besuchern soll ein Einblick in die neuen Hallen gegeben und auch ein Blick zurück in die vergangene Zeit ermöglicht werden.

„In unser Programm möchten wir gern eine Ausstellung integrieren, die die Filzfabrik in der damaligen Zeit darstellt. Hierfür suchen wir Bildmaterial, Ausstellungsstücke und gern auch Dokumente, die die damalige Zeit repräsentieren“, erklärt Anja Terpitz, die mit ihrem Unternehmen Mediation & Marketing mit der Vermarktung beauftragt wurde und bei der Organisation unterstützt. „Wir bitten die Oschatzer, die Material zur Verfügung stellen können, herzlichst um Mithilfe. Ein sorgsamer Umgang und die Überwachung der Ausstellung wird garantiert“, so Terpitz.

Sämtliche Bilder, Ausstellungsstücke und Dokumente werden nach der Veranstaltung am 24. Mai den Besitzern zurückgegeben.

Wer Material zur Alten Filzfabrik Oschatz beisteuern möchte, kann sich per E-Mail unter info@mediation-marketing. com oder telefonisch bei Mediation & Marketing (Ansprechpartner: Anja Terpitz) unter 03435 9881050 melden.

Zum 100. Geburtstag der Oschatzer Filzfabrik werden Zeitzeugen gesucht!

SonntagsWochenBlatt Oschatz 16.02.2014

Filzfabrik wird 100

Oschatz Die Oschatzer Filzfabrik begeht in diesem Jahr einen besonderen Geburtstag. Der Geburtstag der „alten Dame" wird am 24. Mai 2014 gebührend mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Die Geschäftsführung der Alten Filzfabrik Oschatz GmbH und Co. KG bereitet derzeit das Programm für die Feierlichkeiten vor. „Auf dem Gelände der Alten Filzfabrik entstanden in den vergangenen Jahren attraktive Gewerbe- und Lagerflächen", erläutert Geschäftsführer Jens Hönisch.

Gemeinsam mit David Pfennig hält er seit 2011 das Zepter für die Entwicklung der ehemaligen Industriebrache in der Hand. „In den letzten Jahren ist es gelungen, der Alten Filzfabrik neues Leben einzuhauchen. Größere Unternehmen wie die P-D Glasseide GmbH Oschatz und Cryotec, aber auch mittelständische Handwerksbetriebe wie Trockenbaumeister Sven Blaschhke und die Autocrew Fahrzeug Rische nutzen die Alte Filzfabrik als Lagermöglichkeit", erklärt David Pfennig.

Kontakt: Agentur Kontakt: Veranstalter Mediation & Marke-ting „Alte Filzfabrik" GmbH & Co. KG, Tel.: 033435 9881050, Tel. 03435 6666 99888, E-Mail: info@mediation-marketing.com, E-Mail: info@filzfabrik-oschatz.de, Web: www.mediation-marketing.com, web. www.filzfabrik-oschatz.de

Die alte Filzfabrik Oschatz feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür.

Oschatzer Allgemeine 13.02.2014

Filzfabrik mit 100 Jahren quicklebendig

Oschatz. Das Wagnis ist geglückt: Im November 2011 ersteigerten sechs risikofreudige Investoren das vier Hektar große Grundstück der ehemaligen Filzfabrik. Der größte Teil der 14 000 Quadratmeter großen Hallen ist mittlerweile vermietet.

„Wir haben deutlich mehr Flächen vermietet, als wir damals gedacht hatten“, sagte gestern David Pfennig bei einem Presserundgang über das Gelände. Zusammen mit Jens Hönisch führt Pfennig die Geschäfte des Unternehmens „Alte Filzfabrik Oschatz“, das insgesamt sechs Gesellschafter hat.

Die Idee, das riesige Betriebsgelände im November 2011 zu ersteigern, wurde aus der Not geboren. Pfennig suchte damals selbst eine Lagerfläche für sein Bauunternehmen. „Der Insolvenzverwalter hat mir einen Mietvertrag mit dreimonatiger Kündigungsfrist angeboten“, erinnert sich der Oschatzer. Unter diesen Bedingungen in ein Lager zu investieren, sei unsinnig gewesen. Also nahm Pfennig die Sache selbst in die Hand.

Zu den reichlich 20 Mietern der Hallen zählen heute größere Unternehmen wie das Oschatzer Glasseidenwerk oder der Wurzener Anlagenbauer Cryotec – aber auch Handwerksbetriebe wie Trockenbaumeister Blaschke und Autocrew Fahrzeug Rische. Wenn die laufenden Umbauten abgeschlossen sind, werden etwa drei Viertel der überdachten Fläche vermietet sein.

Von der ursprünglichen Idee, Teile des Geländes zu verkaufen, ist das Unternehmen „Alte Filzfabrik Oschatz“ inzwischen abgerückt. „Wir würden die Filetstücke verlieren und das Gelände zerstückeln“, nennt Pfennig den Grund.

Reichlich zwei Jahre nach dem Start des Projektes haben die Geschäftsführer Pfennig und Hönisch nun auch die Muse, sich auf die Geschichte der Fabrik zu besinnen. Und die bietet in diesem Jahr einen besonderen Höhepunkt. In der „Filze“, wie die Fabrik im Volksmund heißt, wurde wahrscheinlich im Jahr 1914 erstmals produziert. „Der 100. Geburtstag der Filzfabrik soll gebührend gefeiert werden“, kündigt deshalb Anja Terpitz an, die mit ihrem Unternehmen Mediation & Marketing das Gelände vermarktet. Zu einem Tag der offenen Tür am 24. Mai sind eine historische Ausstellung, Rundgänge und Künstlerpräsentationen geplant. Für die Ausstellung werden noch Zeitdokumente gesucht (siehe Kasten).

Einer, der sich noch gut an die alten Zeiten erinnert, ist Wilfried Smyra. Von 1955 bis 1996 arbeitete der Oschatzer in der Filzfabrik: „Damals wurde viel für die Beschäftigten getan. Es gab ein Bad, eine Kegelbahn, einen Sportplatz und einen Waschstützpunkt mit drei Waschmaschinen.“

Oschatzer Regional Fernsehen 13.02.2012

Bericht des OTRs über die neuen Besitzer der Filzfabrik und deren Pläne.
Die Oschatzer Allgemeine informiert über die Neugründung der Firma Alte Filzfabrik Oschatz GmbH & Co. KG

Oschatzer Allgemeine 10.02.2012

Neue Hoffnung für alte Filzfabrik

Oschatz. In die Vermarktung der ehemaligen Filzfabrik an der Lichtstraße kommt Bewegung. Die Firma Alte Filzfabrik Oschatz GmbH & Co. KG hat die Immobilie gekauft und will sie schrittweise zu einem Handwerker- und Gewerbepark umbauen.

„Das war ganz schön spannend“, erinnert sich David Pfennig an den 28. November des Vorjahres. An diesem Tag war am Amtsgericht Leipzig der dritte Termin für die Zwangsversteigerung der ehemaligen Filzfabrik in Oschatz angesetzt. Als einziger Bieter bekam die Firma Alte Filzfabrik Oschatz GmbH & Co. KG den Zuschlag. Geschäftsführer sind der Bauunternehmer David Pfennig und der gelernte Bankkaufmann Jens Hönisch. Im Hintergrund gibt es noch mehrere Geldgeber. Zum Kaufpreis wollen die beiden Geschäftsführer keine Angaben machen. Nur so viel: Das Projekt werde privat finanziert, da keine Bank das Risiko tragen wolle. Beim ersten Zwangsversteigerungstermin am 4. November 2010 wurde der Verkehrswert für das Fabrikgrundstück an der Döllnitz mit 690 000 Euro angegeben (wir berichteten). Diesen Preis wollte damals niemand bezahlen.

Als der Unternehmer Ambrosius Marthaus im Jahr 1913 seine Filz- und Filzwarenfabrik an der Lichtstraße in Betrieb nahm (siehe Kasten), war das ein hochmodernes Unternehmen. Auf einem vier Hektar großen Grundstück an der Döllnitz reihen sich noch heute lichtdurchflutete Produktionshallen – mit roten Klinkerwänden – aneinander. Es gibt etwa 16 000 Quadratmeter überdachte Fläche. Unter den Hallendächern würden locker zwei große Fußballfelder Platz finden. Die Hallen sind zwischen 1000 und 2700 Quadratmeter groß. „Die Bausubstanz ist noch gut“, schätzt Fachmann David Pfennig ein. Lediglich an den Dächern gebe es undichte Stellen. Bei einer Vermietung an Handwerker oder Gewerbetreibende wollen die Eigentümer zuerst die Dächer sanieren. „Wir wollen die Hallen größtenteils vermieten, würden aber auch größere Einheiten verkaufen“, sagt Geschäftsführer Jens Hönisch. David Pfennig nutzt bereits eine kleinere Halle für sein Bauunternehmen. Außerdem gibt es nach seinen Angaben noch vier weitere gewerbliche Mieter, die aber ebenfalls nur kleine Flächen beanspruchen. Einer der Geldgeber der neuen Eigentümergesellschaft wolle Photovoltaik-Anlagen auf den Hallendächern errichten.

Für den Anfang haben sich die jungen Unternehmer ein bescheidenes Ziel gesteckt. „Wir wollen erst einmal erreichen, dass die Nebenkosten durch die Mieteinnahmen gedeckt werden“, sagt Hönisch. Seit dem Kauf der Fabrik im November hat das Unternehmen die Hallen größtenteils beräumt und das Gelände gesichert. Drei Mal pro Nacht patrouilliert ein Wachschutz.

Sowohl die Stadt Oschatz als auch der Landkreis Nordsachsen stehen dem Projekt aufgeschlossen gegenüber. „Die Stadt Oschatz begrüßt das Projekt außerordentlich“, sagt Bauamtsleiter Michael Voigt. Und Sabine Müller von der Wirtschaftsförderung des Landkreises sagt: „Wir werden die alte Filzfabrik auf unserer Homepage in die Immobilienbörse mit aufnehmen.“